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Seite 4: GamePro wird 100 - Ein Rückblick - Die Redaktion erinnert sich

Henry Ernst (Stellv. Chefredakteur)

1. Wann und wie hast du bei der GamePro angefangen?
Meine Zeit bei der GamePro begann an einem Montag, zwischen 10 und 12 Uhr. Ich saß in meinem damaligen Büro, als André mir per ICQ folgende Nachricht schickte: »Willkommen im GamePro-Team«. Der Tag war gerettet! Am 2.9.2002 bin ich dann bei IDG angetreten, um zu machen, was ich am besten kann, nämlich Videospiele testen.

2. Und was machst du jetzt?
In den ersten Jahren arbeitete ich als Redakteur, aufgrund meiner großen Klappe bin ich dann zum Leitenden Redakteur befördert worden. Einige Jahre später brachte meine große Klappe mir dann den Job als Stellv. Chefredakteur ein.

» Galerie: Alle 100 GamePro-Cover ansehen

Meine Lieblings-Ausgabe: 01/2009 - Diese Ausgabe ist das erste Heft, dass ich komplett in Eigenregie produziert habe und weil es mir gelungen ist, das Wort »Sex« auf dem Cover zu parken. Meine Lieblings-Ausgabe: 01/2009 - Diese Ausgabe ist das erste Heft, dass ich komplett in Eigenregie produziert habe und weil es mir gelungen ist, das Wort »Sex« auf dem Cover zu parken.

3. Ein witziges Erlebnis aus deiner GamePro-Historie?
In den vergangenen Jahren gab es viele witzige Erlebnisse – Interviews mit Branchengrößen wie Ono-San, der mir erzählte, dass ihm die Idee zum Street Fighter-Crossover gekommen ist, als er sich mit dem Tekken-Designer durch ein Hotelbett wälzte. Oder ein gewisser Japaner, der auf einer Branchenparty so betrunken war, dass er der zuständigen PR-Managern Wein in den Ausschnitt goss und dann aus der Halle getragen werden musste. Natürlich gäbe es da auch noch den vermeintlichen Mordanschlag eines ehemaligen GP-Chefredakteurs auf einen Nintendo-Mitarbeiter. Am lustigsten waren/sind für mich aber noch immer die Begegnungen mit unseren Lesern. An dieser Stelle meinen Dank für unzählige Gamescom-Gespräche und viele gemeinsam vernichtete Glimmstengel.

4. Welches ist das schlechteste Spiel mit dem du in deiner Zeit hier zu tun hattest?
Da ich einige Jahre den Testcheck moderiert habe und in dieser Eigenschaft sehr tief in die Kloake der Videospielindustrie eintauchen durfte, fällt es mir schwer, das schlechteste Spiel auszumachen. Ich glaube es war ein Rollenspiel, dessen Namen ich vergessen habe. Ich erinnere mich aber daran, den entsprechenden Beitrag mit Hilfe einer Gitarre vertont zu haben.

» Video: TestCheck 03/2005 mit Eternal Quest ansehen

5. Und an welches Spiel denkst du am liebsten zurück?
Hm, an welches Spiel denke ich am liebsten zurück? Am meisten bewegt hat mich in den vergangenen Jahren Metal Gear Solid 4, am meisten geflasht hat mich in den der letzten Zeit Red Dead Redemption. Aber da gibt es noch so viele andere Spiele, die mich schon lange begleiten. Die Final Fantasy-Serie zum Beispiel oder die GBA-Version von Bubble Bobble, die immer dabei ist, wenn ich unterwegs bin. Aber das ist ja auch eine der schönen Seiten unseres Hobbies, im Laufe der Zeit verknüpft man gewisse Phasen seines Lebens mit bestimmten Spielen oder deren Helden. Deswegen kann ich nach knapp 30 Jahren als aktiver Zocker auch nicht wirklich auf ein Lieblingsspiel zurückgreifen, denn irgendwie liebe ich sie alle.:)

6. Wie hat sich dein Arbeitsalltag verändert seit du hier angefangen hast?
Mein Arbeitsalltag hat sich in den vergangenen Jahren doch sehr verändert. Mittlerweile bedienen wir unterschiedliche Plattformen, wobei Schnelligkeit und Effizienz die Gebote der Stunde sind. Das bedeutet unsere hungrige Website muss mit Inhalten gefüllt werden, Videoformate wollen gedreht und Spielvideos vertont werden. Der Medienhunger unserer Leserschaft bzw. unserer Online-User und unser Anspruch an umfassende und aktuelle Berichterstattung haben bei mir schon so manches Mal für feuchte Achselhöhlen gesorgt.

7. Mit welchem Kollegen würdest du am liebsten auf einer einsamen Insel ausgesetzt werden und wieso?
Wenn ich einen Kollegen mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, wäre das mit Sicherheit Kai, weil er der größte Schweiger der Welt ist und ich nach wie vor am liebsten meine Ruhe habe.

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