Honorable Mentions
Neben meinen persönlichen Top 4 gibt es noch ein paar weitere Spiele, die mich optisch in diesem Jahr beeindrucken konnten, aber knapp an der Spitze vorbeigeschliffen sind. Dabei handelt es sich um:
- Fast Fusion: Der von F-Zero inspirierte Sci-Fi-Racer leuchtet seine futuristischen-Strecken realistisch aus und hat mich mit seinem unnachahmlichen Geschwindigkeitsgefühl sofort in den Bann gezogen. In vielen Grafikmodi kommt es jedoch zu blockigen DLSS-Artefakten, da die leichtgewichtige Switch 2-Variante des Upscalers große Probleme mit dem hohen Tempo des Spiels hat.
- Street Fighter 6: Die Capcom-Prügelei in der RE-Engine liegt abgesehen von kleineren Einschnitten auf demselben Grafikniveau wie die PS5- oder Xbox Series X|S-Versionen. Die Level und Charaktere sind also detailliert gestaltet und die Kämpfe kommen auf sehr stabile 60 fps. In der offenen Weld der "World Tour" und in den Multiplayer-Hubs kommt es aber leider zu störenden Rucklern.
- Split Fiction: Auch das Koop-Adventure in der Unreal Engine 5 kann auf der Switch 2 erstaunlich gut mit seinen Pendants auf der PS5 und Xbox Series X|S mithalten. Ihr hüpft und rätselt euch durch abwechslungsreich gestaltete Fantasy-Welten, die mit einem hohen Detailgrad modelliert wurden. Da das Spiel aber lediglich in 30 fps läuft und keine grafischen Grenzen auslostet, hat es nicht ganz für die oberen Ränge gereicht.
Wie eingangs erwähnt, gibt es außerdem noch zwei Upgrade-Packs, die ich noch einmal gesondert hervorheben möchte, da sie aus technischen Switch 1-Problemkindern richtig schöne Spiele machen:
No Man's Sky
1:41
No Man's Sky: Neues Update macht Spiel so schön wie nie, überarbeitet den Look der Welten komplett
- Genre: Weltraum-Erkundung
- Engine: proprietär
- Entwickler: Hello Games
No Man's Sky ist ein riesiges Spiel. Immerhin simuliert es ein ganzes Universum. Die schiere Größe des Sci-Fi-Abenteuers war für die Switch 1 dann auch offensichtlich zu viel. Sie musste um jeden einzelnen Frame kämpfen, obwohl die Landschaftsdetails und auch die Auflösung im Vergleich zu PS5 und Co. kräftig heruntergeschraubt wurden.
Die für Besitzer*innen des Originals kostenlose Switch 2-Edition liefert hingegen eine viel hübschere Optik, spürbar kürzere Ladezeiten und sogar Inhalte, die in der ursprünglichen Switch 1-Portierung fehlten. Beispielsweise der Bau von Siedlungen und der Koop-Multiplayer.
Die gleiche Szene ist auf der Switch 1 deutlich unschärfer, weitaus blasser und der Detailgrad ist auch viel niedriger, vor allem auf großer Distanz. Wasserflächen zeigen auf der Switch 2 auch endlich Reflexionen.
No Man's Sky läuft jetzt auch viel flüssiger bei häufig 30 fps beziehungsweise 40 fps im Handheld-Modus. In 1440p sieht das Spiel darüber hinaus am TV sehr scharf aus, mobil sind es immerhin noch 1080p.
Ein größeres Upgrade habe ich bisher bei noch keinem Switch 1-Titel gesehen! Hier erfahrt ihr mehr darüber:
Hogwarts Legacy
1:00
Hogwarts Legacy-Trailer zeigt, wie die Switch 2-Version aussieht - auch im Vergleich zur Switch 1
- Genre: Rollenspiel
- Engine: Unreal Engine 4
- Entwickler: Avalanche Software
Hogwarts Legacy ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Switch 1 einfach nicht für große Open Worlds geschaffen wurde. Die Grafik des Zauber-RPGs hat einen gewaltigen Rückschritt auf der Last Gen-Konsole hinnehmen müssen, sowohl bei den Grafik-Details als auch der Auflösung und Framerate.
Die Switch 2-Version schließt hingegen zu den PS5- und Xbox Series X|S-Versionen auf, kann also mit einer weitaus stimmigeren Beleuchtung, detaillierteren Texturen und komplexer gestalteten Umgebungen aufwarten.
Auch wirken im Spiel wichtige Areale wie die namensgebende Zauberschule und das angrenzende Dorf Hogsmeade jetzt endlich wie aus einem Guss, sie werden also nicht mehr von Ladezeiten zerstückelt:
Nicht nur sieht der Eingang von Hogsmeade auf der Switch 2 um Welten besser aus, er führt auch nahtlos ins Dorf, statt euch mittels einer unsichtbaren Barriere in einen Ladebildschirm zu zwingen.
Hin und wieder schleichen sich zwar ein paar Ruckler ein, weitgehend läuft das Harry Potter-Rollenspiel auf der Switch 2 aber mit flüssigen 30 fps. Und auch DLSS zeigt sich von seiner besten Seite, da es zu einer verhältnismäßig geringen Artefaktbildung kommt.
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