Pokémon Pokopia verleitet mich dazu, jedes trockene Feld mit Aquaknarre zu gießen, aber macht nicht den selben Fehler wie ich

Gerade am Anfang verleitet Pokopia dazu, alles mit Aquaknarre zu gießen, aber das solltet ihr euch zwei Mal überlegen.

Gießt lieber nicht alles mit Aquaknarre, zumindest nicht ganz am Anfang von Pokémon Pokopia. Gießt lieber nicht alles mit Aquaknarre, zumindest nicht ganz am Anfang von Pokémon Pokopia.

Die Welt von Pokémon Pokopia ist zu Beginn des Spiels nur wenig mehr als ein trauriger, vertrockneter Haufen Erde. Damit alles grün und schön wird, scheint es deswegen absolut sinnvoll, in den ersten Stunden jedes Fleckchen Erde mit Aquaknarre zu bewässern, aber das solltet ihr euch lieber zweimal überlegen.

Es wird noch so viel einfacher

Dafür gibt es in meinen Augen gleich zwei gute Gründe: Erstens ist die winzige und unhandliche Kreuz-Form der Aquaknarre-Fähigkeit verdammt unpraktisch und zweitens schaltet ihr im späteren Spielverlauf deutlich effizientere Wege frei, damit es in Welkwüstia und Co. idyllisch wird.

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Auch ich habe während der ersten Gameplay-Stunden für den Test von Pokémon Pokopia viel Zeit damit verbracht, einfach nur durch Welkwüstia zu laufen und alles zu bewässern, was mir vor die Füße gefallen ist – hauptsächlich, weil mich die vertrockneten Flächen in der Landschaft optisch gestört haben.

Durch die merkwürdige Anordnung der Aquaknarre-Felder ist das auch noch richtig mühselig, denn wirklich großflächig gießen oder zumindest gerade Abgrenzungen zwischen trocken und nass lassen sich damit kaum herstellen.

Das ändert sich aber, sobald die Story-Quest in Welkwüstia beendet ist – und zwar drastisch. Im Rahmen der frühen Hauptgeschichte lernt Ditto nämlich, wie es in der Welt von Pokopia Regen beschwören kann. Je nachdem, wie schnell ihr seid, solltet ihr bis dahin ca. 3 bis 5 Stunden einplanen.

Regen ist ein wahrer Segen

Während des Regens werden vertrocknete Kacheln an der Oberfläche zufällig gegossen und dadurch grün. Es kann zwar trotzdem eine Weile dauern, bis die gesamte Oberfläche schön aussieht, und ein bisschen Aquaknarre hier und da schadet trotzdem nicht, aber Regen nimmt euch wirklich viel Arbeit ab.

Wie ihr es regnen lassen könnt, erfahrt ihr übrigens hier:

Verstärkt eure Aquaknarre

Es gibt aber noch ein praktisches Upgrade, mit dem ihr euch das großflächige Gießen erheblich einfacher macht: Suppe!

Sobald ihr Onyx mit dem ersten Regen befreit habt und damit Zugang nach Kargebergia bekommt, werdet ihr schon bald auf Schlaraffel treffen, das Koch-Pokémon. Hier lernt ihr den Umgang mit Topf und Pfanne, um eure Fähigkeiten zu verstärken.

Wenn ihr Suppe kocht und esst, verstärkt ihr damit Aquaknarre. Nun kann ZR gedrückt gehalten werden, um die Fähigkeit aufzuladen. Ditto spuckt dann das Wasser auf eine erheblich größere Fläche als vorher – wenn ich das doch nur vorher gewusst hätte!

Macht’s in eurem Tempo

Natürlich lohnt sich dieser Tipp nur, wenn ihr etwas schneller eine grüne Landschaft sehen wollt. Pokémon Pokopia dreht sich aber nicht um Effizienz, im Gegenteil.

Ich bin vor allem am Anfang trotzdem gerne mit Aquaknarre durch die Landschaft gepilgert und habe trockene Stellen mit dem nervigen Kreuzmuster gegossen. Das stetige Füllen der Welt mit grüner Farbe hat auch etwas Entspannendes an sich und genau dafür ist Pokopia als Cozy-Game ja letztendlich da.

Trotzdem, irgendwann war auch bei mir der Punkt erreicht, an dem es mir gereicht hat. Falls es euch auch so geht, solltet ihr also einfach dranbleiben und der Hauptquest weiter folgen. Es lohnt sich!

Was denkt ihr: Habt ihr auch Stunden damit verbracht, jedes trockene Feld mit Aquaknarre zu gießen?


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