Crimson Desert ist im März erschienen und erntet vor allem wegen der vielen Updates mit wichtigen Verbesserungen zunehmend aus der Community. Auf Steam steht das massive Open World-Abenteuer inzwischen bei 83% positiven Bewertungen. Aber auch aus der Branche melden sich positive Stimmen – wie unter anderem vom Director von The Witcher 3.
The Witcher 3-Director sagt, Crimson Desert kopiere nicht nur AAA-Spiele
Konrad Tomaszkiewicz, ehemals bei CD Projekt Red und nun CEO des neu gegründeten Studios Rebel Wolves arbeitet aktuell ebenfalls an einem Open World-Actionspiel, nämlich The Blood of Dawnwalker.
In einem Interview äußert er sich unter anderem kritisch zur Gaming Branche und dazu, dass der Gedanke an Geld häufig zu sehr im Fokus stehe. Zwei Spiele hebt er dagegen als Positivbeispiele hervor.
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10 wichtige Tipps, die ich in 100 Stunden Crimson Desert gelernt habe
Tomaszkiewicz hat schon öfter deutlich gemacht: Bei seiner Studioneugründung geht es ihm darum, Genre-Konventionen sprengen zu können. Im neuen Interview mit The Game Business erklärt er: "Wir wollen an den Grenzen von AAA-RPGs rütteln und Dinge zufügen, die riskant sind, die dir mehr Immersion, mehr Emotionen und ein anderes Gefühl beim Spielen geben."
Dann ergänzt er lobende Beispiele:
"Ich denke, dass diese [Idee] sich derzeit stärker durchsetzt, denn wenn du dir jetzt gerade Clair Obscur oder Crimson Desert anschaust, sind diese Spiele anders. Sie sind keine Kopien von anderen AAA-Spielen, sondern sie liefern etwas ziemlich Frisches.
Und ich bin wirklich froh darüber, denn ich fange wieder an, mich wie in den 1990ern zu fühlen, als ich Spiele auf meinem 286 PC oder sogar auf dem Atari gespielt habe, wo jedes Spiel unterschiedlich war. Jedes Spiel hatte was Unbekanntes."
Die beiden genannten Spiele und ihre Entwicklerteams sind erst mal grundverschieden. Während es sich bei Überraschungshit Clair Obscur um den Titel eines sehr kleinen neuen Studios handelt, steckt hinter Crimson Desert der große südkoreanischen Entwickler, Pear Abyss, der bereits mit Black Desert Online Erfolg hatte.
Zudem ist es natürlich immer Ansichtssache, wie frisch sich Spiele anfühlen. Tatsächlich macht Crimson Desert aber doch bei den Mechaniken einiges anders als ähnlich gestrickte Actionspiele und setzt stärker auf ein ungeführtes Erlebnis als so manch anderer Open World-Gigant.
Tomaszkiewiczs eigenes Studio Rebel Wolves besteht übrigens aus 160 Personen, Abteilungen wie Verwaltung mit eingerechnet. Das neue Spiel, The Blood of Dawnwalker, nimmt uns mit in die Karpaten des 14. Jahrhunderts. Dort spielen wir den jungen Mann Coen, dem nach einem Vampirbiss nur noch 30 Tage bleiben, um Unvollendetes abzuschließen.
Zeit wird in dem Open World-Titel dann auch eine entscheidende Rolle spielen. Im oben verlinkten Artikel lest ihr mehr über das Vampir-Spiel.
Wie seht ihr das? Findet ihr ebenfalls, dass die beiden genannten Spiele herausstechen, weil sie sich frisch anfühlen oder würdet ihr widersprechen?
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