Zelda: Breath of the Wild - Neuer Teil bereits in Arbeit, Director hat "jede Menge Ideen"

Mit dem Release des finalen DLCs von TLoZ: Breath of the Wild konzentriert sich Zelda-Producer Eiji Aonuma offenbar schon auf den nächsten Teil. Er hat schon "jede Menge Ideen".

von Hannes Rossow,
18.12.2017 12:05 Uhr

The Legend of Zelda: Breath of the Wild könnte die Vorlage für zukünftige Ableger sein. The Legend of Zelda: Breath of the Wild könnte die Vorlage für zukünftige Ableger sein.

Für viele Fans ist The Legend of Zelda: Breath of the Wild das Spiel des Jahres 2017. Und mit dem Release des finalen DLCs "Ballade der Recken" (Champions' Ballad) stellt sich nun die Frage, wie es mit der Reihe weitergehen wird. Offenbar macht das Entwickler-Team nämlich keine Pause, sondern startet direkt in das nächste Projekt.

Mehr:Zelda: Breath of the Wild - Ballade der Recken im DLC-Check

Wie der Twitter-Kanal Source Gaming berichtet, ist in dem (bislang nur in Japan erschienen) Buch The Legend of Zelda: Breath of the Wild Master Works ein Interview mit Eiji Aonuma zu finden, dem Series Producer der Legend of Zelda-Reihe. Dort bestätigt Aonuma, dass die Arbeit an dem nächstem Ableger bereits begonnen hat. Weitere Details sind allerdings nicht zu finden. Ungewöhnlich ist dies jedoch nicht, auch die Arbeit an Breath of the Wild ist direkt im Anschluss an Skyward Sword gestartet.

Die Zukunft von The Legend of Zelda

In einem Interview mit IGN hingegen, verrät Aonuma etwas mehr darüber, wie es mit der The Legend of Zelda-Reihe weitergehen wird. So habe er bereits "jede Menge Ideen und viel Motivation dafür". Die Erfahrung mit dem zweiten DLC sei für ihn besonders wichtig gewesen, weil er die Gelegenheit hatte, die Welt zu erweitern, anstatt eine neue von Grund auf erschaffen zu müssen, wie er es beim Hauptspiel getan hat.

"Was wir vom DLC gelernt haben, ist, dass es sich anfühlt, als würden wir die Welt erweitern oder bereichern. In der Vergangenheit haben wir immer bei Null angefangen und dann alles bis zum Ende gebaut. Meistens haben wir uns gedacht: 'Oh, ich wünschte, ich könnte diese Sache noch ergänzen, ich wünschte, wir könnten das noch machen'.

Was wir nicht ins Spiel packen konnten, haben wir dann in einem neuen Projekt verarbeitet. Aber weil wir den DLC gemacht haben, haben wir gemerkt, dass es ein guter Weg ist, einfach die bestehende Welt zu verbessern, zu erweitern und sie aufzuziehen, als wäre sie das eigene Kind."

Bislang klingt es also danach, als würde Aonuma es bevorzugen, auf Breath of the Wild aufzubauen, anstatt wieder alles zu verwerfen und von vorn zu beginnen. Schon im Mai deutete Aonuma an, dass der nächste Zelda-Teil darauf ausgelegt sei, die Erwartungen zu übertreffen.

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