Assassin's Creed Mirage: Alle Infos zum Release, Gameplay und mehr

AC Mirage kehrt mit Basim in der Hauptrolle zurück zu den Wurzeln der Serie. Was ihr über das Spiel wissen solltet, erfahrt ihr hier.

Hier findet ihr alle wichtigen Infos zu Mirage. Hier findet ihr alle wichtigen Infos zu Mirage.

Letztes Update am 8. Oktober 2023: Das Spiel ist am 5. Oktober 2023 erschienen. Passend dazu haben wir es uns im Test genauer angeschaut:

Auf der Ubisoft Forward am 10. September 2022 wurde mit Assassin's Creed Mirage der nächste Hauptteil der Spieleserie offiziell vorgestellt. Was Ubisoft seitdem alles zum Action-Adventure verraten hat und welche Gerüchte im Umlauf sind, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

Wollt ihr mehr über die anderen Assassin's Creed-Projekte wissen, schaut in unsere große Übersicht rein:

Wann und für welche Plattformen erscheint AC Mirage?

Wann erscheint Mirage?

Nach all den Spekulationen um diverse AC-Releases ist nun klar, das Mirage am 05. Oktober 2023 veröffentlicht wird. Das ist noch einmal eine Woche früher, als vorher geplant war.

Der Release auf dem iPhone 15 Pro soll dagegen erst im Frühjahr 2024 sein:

Für welche Plattformen wird Mirage erhältlich sein?

Mit der Ankündigung wurde ein Release für PS4, Xbox One, PS5, Xbox Series X/S, PC und Amazon Luna bestätigt. Während eines Apple Events wurde außerdem bestätigt, dass Mirage auf das iPhone 15 Pro (Max) kommt.

Ab wie vielen Jahren ist Assassin's Creed Mirage freigegeben?

USK-Freigabe: Mirage erscheint in Deutschland mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren.

Was kostet welche Edition von Mirage?

Der Preis hängt von der Edition ab. Ihr könnt zwischen drei Editionen wählen, die jeweils unterschiedlich viele Boni beinhalten.

  • Standard Edition: 50 Euro
  • Launch Edition: 50 Euro (exklusiv bei Amazon)
  • Deluxe Edition: 60 Euro
  • Collector's Case: 150 Euro

The Forty Thieves: Die Bonus-Quest mit dem Untertitel "The Forty Thieves" ist an eine irakische Fabelgeschichte angelehnt, die einigen bekannt sein könnte. Dahinter verbirgt sich "Ali Baba und die 40 Räuber", eine Geschichte, die schon für viele Filme, Serien und Spiele adaptiert beziehungsweise zitiert wurde. Wie die Geschichte bei Assassin's Creed Mirage eingewoben wird, ist noch nicht bekannt. Jedoch wird sie abseits der Haupthandlung angesiedelt sein, da es sich nur um eine optionale Quest handelt.

Story & Setting: Darum geht es in Mirage

In Mirage spielen wir Basim Ibn Is'haq, den wir als Mitglied der Verborgenen (später Assassinen) bereits aus Assassin's Creed Valhalla kennen.

Da Mirage aber 861, also gut 20 Jahre vor Valhalla spielt, steuern wir zu Beginn einen jungen Basim, der sich als Straßendieb in Bagdad durchschlägt. Nachdem er dort auf Roshan (seine spätere Mentorin) trifft, schließlich er sich den Verborgenen an, durchläuft eine Ausbildung und wird letztendlich zum Meisterassassine.

Neben Basim spielen Roshan, Nihal und Ali eine entscheidende Rolle in Mirage. Neben Basim spielen Roshan, Nihal und Ali eine entscheidende Rolle in Mirage.

Die Geschichte von Mirage ist eine tragische Coming of Age-Story. Basim wird von alptraumhaften Visionen und einer harten Vergangenheit gequält. In einem Interview sprach Ubisoft von "der Dualität seiner Persönlichkeit", was vielleicht auch etwas mit dem Dschinn zu tun haben könnte, der bereits in den Trailern zu sehen ist. Denn in Mirage spielt die arabische Mythologie eine wichtige Rolle.

Assassins Creed Mirage: Story-Trailer stimmt uns auf die tragische Coming of Age-Story ein Video starten 2:39 Assassin's Creed Mirage: Story-Trailer stimmt uns auf die tragische Coming of Age-Story ein

Gegen wen kämpfen die Verborgenen?

Wir erleben die sogenannte Zandsch-Rebellion zwischen dem Kalifats und den Menschen in Bagdad. Die Sklavenrevolte basiert mit ihrem Anführer Ali Ibn Muhammad auf echten historischen Gegebenheiten.

Falls ihr noch weitere und ausschlaggebende Informationen über Basim erfahren wollt, könnt ihr diese im folgenden Spoiler-Kasten nachlasen:

Wie entstand Assassin's Creed Mirage?

Nach den ersten Gerüchten war das Spiel als Assassin's Creed Rift bekannt. Dabei handelte es sich aber nur um einen Codenamen. Noch vor der finalen Enthüllung des Spiels auf der Ubisoft Forward 2022 sickerte mit Assassin's Creed Mirage der finale Name durch, den Ubisoft zusammen mit der Existenz des Spiels schnell bestätigte.

Schaut euch hier den ersten Trailer zum Spiel an:

Assassins Creed Mirage - So sieht Basims Abenteuer im Trailer aus Video starten 3:48 Assassin's Creed Mirage - So sieht Basims Abenteuer im Trailer aus

Ubisoft Bordeaux ist das hauptverantwortliche Studio, das an Mirage arbeitet. Das Team wird von vielen weiteren Entwickler*innen anderer Ubisoft-Studios unterstützt.

Mirage sollte ein Valhalla-DLC werden

Der Vorgänger Assassin's Creed Valhalla wurde rund zwei Jahre lang mit neuen Inhalten unterstützt. In einem DLC hätte Basim die Hauptrolle spielen sollen. Dieser Plan wurde aber verworfen und der DLC zu einem eigenen Spiel – AC Mirage – umfunktioniert. Das hat das Studio in einem Interview bestätigt.

Warnung: Der folgende Absatz enthält Spoiler über AC Valhalla und Basim

Basim ist nicht einfach nur irgendein Verborgener. Im Laufe der Geschichte von Valhalla stellt sich nicht nur heraus, das er Eivor und Sigurd in den Rücken fällt, sondern auch, dass er der Weise (in Menschen wiedergeborene Isu) des nordischen Gottes Loki ist und dementsprechend handelt. Und da Eivor die Reinkarnation von Odin darstellt, herrscht zwischen den beiden nicht nur auf der Erde Zwist. Zudem schafft Basim es, sich in der Gegenwart aus dem Weltenbaum Yggdrasil zu befreien und seinen Körper dank des Stab des Hermes Trismegistos zu verjüngen, woraufhin er sich den modernen Assassinen um Layla Hassan anschließt.

Eines Tages hat Sigurd (Mitte) den Verborgenen Basim (links) im Schlepptau. Eivor (rechts) reist schließlich mit ihnen zusammen nach England. Eines Tages hat Sigurd (Mitte) den Verborgenen Basim (links) im Schlepptau. Eivor (rechts) reist schließlich mit ihnen zusammen nach England.

Sexismus-Probleme bei Ubisoft: Dem französischen Entwickler und Publisher wird seit Juli 2020 eine toxische Unternehmenskultur vorgeworfen. Darunter weitreichende Sexismus-Probleme, Frauenfeindlichkeit und Diskriminierung, die tief in der Firma verankert sein sollen. Zwar wurden seitens Ubisoft bereits Konsequenzen gezogen, bspw. Mitarbeiter der Führungsebene ausgetauscht und zu den Vorwürfen offen Stellung genommen, firmenintern werden diese Maßnahmen von vielen Mitarbeiter*innen jedoch als nicht ausreichend empfunden.

Das dürfen wir spielerisch von Mirage erwarten

Das grundlegende Motto von Assassin's Creed Mirage ist "back to the roots". Bedeutet, dass der Fokus auf Stealth, Parkour und Attentate liegt.

  • Welt: Bagdad wird in vier Bezirke eingeteilt sein. Abseits davon können wir zu jeder Zeit frei ins Umland reisen und dort beispielsweise zwei weitere Orte und Assassinenlager rund um die Festung Alamut besuchen, die Festung selbst aber nicht.
  • Stealth: Das Schleichen wird ein großer Faktor in Mirage sein. Um nicht entdeckt zu werden, nutzen wir aufrüstbare Werkzeuge wie Rauchbomben und ein Blasrohr. Mit unserem Adler Enkidu können wir die Gegend auskundschaften und so Feinde und Ressourcen markieren. Aber Achtung, der Adler kann abgeschossen werden. Wird er dadurch verscheucht, müssen wir den Bogenschützen erst eliminieren.
  • Parkour: Basim ist sehr agil, vielleicht sogar so agil wie Arno aus AC Unity, denn Ubisoft strebt das Parkour-Level des Paris-Ablegers an. Bagdad bietet mit seinen Straßen und Dächern zumindest genug Parkour-Möglichkeiten wie beispielsweise die neuen Stabsprünge und einkrachende Gerüste, um geschmeidig den Widersachern davonzulaufen.
  • Attentate: Neben Wurfmessern nutzt Basim natürlich auch die versteckte Klinge zum meucheln. Dank des Assassinen Fokus lassen sich mehrere Feinde markieren, die er dann automatisch schnell hintereinander erledigt. Die wichtigen Attentate laufen als Black Box Mission ab, was bedeutet, dass wir selbst die Mittel und Wege zum Ziel festlegen. Am Ende eines Attentats wird es wieder Zwischensequenzen geben, wie wir sie schon aus Teil 1 kennen, nur das auch der Dschinn in Erscheinung tritt.
  • Kampfsystem: Abseits von Attentaten kann Basim auch mit Säbeln und Dolchen offensiv gegen verschieden starke Gegnertypen kämpfen und muss dafür auch Kontern und Parieren. Da seine Bewegungen für Mirage neu erstellt wurden, wird er sich schneller und flexibler anfühlen, als es mit Eivor in Valhalla der Fall war.
  • Fahndungssystem: Wie stark nach Basim gesucht wird, hängt vom Fahndungslevel ab. Es gibt drei Stufen. Wir können es senken, indem wir Fahndungsposter abreißen, Marktschreier bestechen oder uns nach einer erfolgreichen Flucht lange genug verstecken.
  • Aktivitäten: In den Assassinenlagern warten Trainingseinheiten auf uns. Außerdem kehren Assassinenverträge, ähnlich wie in Assassin's Creed 2 und Brotherhood zurück.
  • RPG-Elemente: Es gibt einen Skill Tree, über den wir besondere Angriffe wie eine Konterrolle freischalten können.
  • Ressourcen: Wir verdienen uns Materialien wie Eisenbarren und Komponenten. Außerdem können wir Färbemittel erhalten, um Basims Outfit einzufärben.
  • Gegenwart: Auch wenn wir und laut der Geschichte im Animus befinden, werden wir in Mirage kein Gameplay in der Gegenwart erleben. Stattdessen soll AC Infinity hier in Zukunft mehr bieten.
  • Es wird keinen New Game Plus-Modus geben.

Assassins Creed Mirage - Fast 8 Minuten Gameplay von der Ubisoft Forward Video starten 7:52 Assassin's Creed Mirage - Fast 8 Minuten Gameplay von der Ubisoft Forward

Wie lange dauert die Story von AC Mirage?

Mirage strebt auch in der Größenordnung alte Maßstäbe an. Wir bekommen demnach kein so riesiges Spiel wie AC Valhalla. Die Welt ist kleiner, was sich mit auf die Spielzeit auswirkt. Lead Producer Fabian Salamon sprach hier von gut 20 Stunden für die Story und 25 bis 30 Stunden, falls wir wirklich alles erleben wollen. Im Schnitt dürfen wir mit einer Spielzeit von 20 bis 24 Stunden rechnen.

Da Mirage kein Service-Spiel wird und auf große DLCs setzt, dürfte sich an der Spielzeit im Nachhinein auch nicht wirklich etwas ändern.

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