Lange Zeit wurde Pearl Abyss vorgeworfen, die Konsolenversionen von Crimson Desert zu verbergen. Vor einigen Tagen gab es jedoch erstes Gameplay von der PS5 Pro-Version zu sehen und die ist ihrem PC-Pendant ziemlich nah auf dem Fersen.
Nur wenige Tage vor dem Release gibt es jetzt knapp 20 Minuten Material aus der Standard-Variante und das beantwortet so einige offene Fragen zu Performance und Technik – wirft aber auch ein paar neue auf.
Crimson Desert sieht auch auf der Standard-PS5 gut aus, muss aber im Vergleich zur Pro Federn lassen
In einem Youtube-Video hat PlayStation Japan in Kooperation mit Pearl Abyss erstes Gameplay von der PS5-Version von Crimson Desert gezeigt:
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Dass es sich auch wirklich um die Basis-Fassung handelt, bestätigte das Entwickler-Studio auf X:
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Es werden einige bekannte Abschnitte aus dem Spiel gezeigt, sowie ein neuer Boss-Fight in einem sumpfingen Areal. Grafisch präsentiert sich der Titel noch immer sehr gut, allerdings fällt die Grafikqualität eine ganze Nummer schwächer als auf der Pro aus:
- Texturen wirken weniger plastisch
- Kanten flimmern deutlich stärker
- einige Effekte wirken gröber
- die Beleuchtung wirkt flacher
- Ray-Tracing-Effekte wabern und schimmern stärker
- Umgebungs- und Charakterdetails wirken eine Spur gröber
- Pop-In ist auch auf naher Distanz sichtbar
- Bäume werden nicht mehr auf großer Distanz animiert
- Reflexionen wirken viel simpler
Die für das Spiel so wichtige Ray-Tracing-Beleuchtung ist weiterhin an Bord, das war auch zuvor bekannt. Dank der Technik ist die Welt von Pywel glaubwürdig schattiert und stimmig ausgeleuchtet.
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Crimson Desert zeigt im Launch-Trailer, was das massive Open World-Spiel alles auf dem Kasten hat
Bei Reflexionen an der Wasseroberfläche und an Fenstern wird aber deutlich, dass Ray-Tracing – wenn überhaupt – nur auf niedriger Entfernung dargestellt wird, wenn überhaupt. Im gezeigten Gameplay sind nämlich zumeist nur grobschlächtig vorberechnete Cube Maps zu sehen beziehungsweise sogenannte Signed Distance Fields, also stark vereinfachte "Schätzen" der gespiegelten Umgebung.
Viele Unklarheiten trüben den Eindruck
Laut den Informationen aus dem Youtube-Videoplayer wurde das Material lediglich in Full HD bei 30 fps hochgeladen. Wie gut das Spiel dann noch in 4K aussieht, bleibt abzuwarten. Zudem ist fraglich, welcher Grafikmodus im Video lief.
Wir gehen davon aus, dass der Performance-Modus gezeigt wurde. Dazu würde eine von uns gezählte Auflösung von 1080p im Video sowie die deutlich erkennbare Treppchbildung an Objektkanten passen. Die Treppchenbildung führt auch dazu, dass die Basis-Version mehr flimmert.
Diese Grafikmodi sind bekannt:
Da es sich lediglich um einen 30 fps-Upload handelt, ist es darüber hinaus nur eingeschränkt möglich, Rückschlüsse auf die tatsächliche Performance zu ziehen. Da aber weitgehend keine Ruckler erkennbar sind, können wir erstmal durchatmen.
Nur noch wenige Tage bis zum Release und es gibt weiterhin viele offene Fragen
Da offenbar nur ein Grafikmodus gezeigt wurde, bleibt offen, wie gut die anderen beiden Modi auf der PS5 aussehen werden. Zumal diese dann mit FSR 3 über einen eigentlich sehr ordentlichen Upscaler verfügen, der die flimmernden Kanten glätten sollte und dann auch für einen schärferen Bildeindruck sorgt.
Außerdem wird der Qualitätsmodus die "hohe" Ray-Tracing-Einstellung vom Leistungsmodus der PS5 Pro verwenden, die Beleuchtung und die Reflexionen sollten dann also ein deutliches Upgrade erhalten. Das gilt auch eigentlich für die Xbox Series X-Version, von der wir noch nichts gesehen haben, genau wie die Series S-Variante ohne Ray-Tracing.
Die Xbox Series X-Version sollte aber ziemlich nah an der Fassung für die PS5 liegen, sofern uns nicht irgendwelche Bugs oder eine schlechte Optimierung einen Strich durch die Rechnung machen. Viel Zeit bleibt jedenfalls nicht mehr, um auch wirklich alle Konsolenbesitzer*innen zu überzeugen, denn schon am 19. März erscheint Crimson Desert für PS5, Xbox Series X|S und PC.
Beruhigt euch das gezeigte PS5-Material? Oder bleibt ihr vorerst skeptisch?
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