Call of Duty: Modern Warfare 2 soll ein verhasstes Matchmaking-Feature endlich besser machen

Laut einem Leaker unterstützt der diesjährige Call of Duty-Ableger erneut SBMM, aber das System soll deutlich subtiler eingreifen.

von Jonathan Harsch,
23.05.2022 17:22 Uhr

MW 2 soll SBMM endlich besser machen. MW 2 soll SBMM endlich besser machen.

Call of Duty: Modern Warfare 2 – der diesjährige Teil der erfolgreichen Shooter-Serie – wird eine Singleplayer-Kampagne beinhalten, doch das Highlight dürfte für die meisten unter euch erneut der Multiplayer werden. Die Neuinterpretation des Klassikers von 2009 soll einige beliebte Maps neu auflegen und auch sonst diverse Elemente aus dem Original übernehmen. Mit dabei ist natürlich auch wieder das wenig geliebte Matchmaking-Feature SBMM, das in diesem Jahr jedoch weniger negativ auffallen soll.

CoD: Modern Warfare 2 hat SBMM, aber angeblich weniger aufdringlich

Was ist SBMM eigentlich? SBMM steht für "Skill-Based Match-Making". Wie der Name erahnen lässt, werden durch die Funktion Spieler und Spielerinnen mit einem ähnlichen Skill-Level in eine Partie gesteckt. In Ranked-Matches war das schon immer der Fall, doch auch in anderen Modi kommt die Technologie immer häufiger zum Einsatz. Online-Shooter werden regelmäßig für SBMM kritisiert – das gilt nicht nur für CoD, aber als Branchenprimus steht das Franchise natürlich besonders unter Beobachtung.

Darum wird SBMM in der CoD-Community so kritisch diskutiert: SBMM ist vor allem in den letzten Jahren zum Thema geworden, dabei existiert das Feature in CoD bereits seit 2007, also seit Modern Warfare (via eSports). Das System funktioniert allerdings immer effektiver, wodurch sich der Effekt deutlicher bemerkbar macht. Das Problem: Ausgeglichene Partien können Spaß machen, manchmal ist es aber auch gerade lustig, gegen schwächere oder stärkere Gegner anzutreten.

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So soll SBMM in Modern Warfare 2 besser werden

Deshalb wird das Balancing in MW 2 laut dem bekannten CoD-Leaker Ralphs Valve ein wenig aufgeweicht. Lediglich absolute Anfänger sowie echte Profis sollen in Zukunft noch unter sich bleiben, um Frustrationen zu verhindern. Die große Masse in der Mitte soll hingegen wieder bunter durchmischt werden. Wer eine Zeit lang gut spielt, wird also nicht gleich "belohnt", indem bessere Gegner zugelost werden.

Das Problem mit den "Schlümpfen": Auch sogenannte "Smurfs" sollen besser gehandhabt werden. Das sind Spieler oder Spielerinnen mit einem Zweit-Account. Auf diese Weise können sie SBMM austricksen und trotz eines hohen Skill-Levels mit schwächeren Gegner gematcht werden. Das System soll solche Verstöße feststellen können und die Betroffenen noch während einer Partie durch Bots austauschen.

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Call of Duty: Modern Warfare 2 erscheint voraussichtlich irgendwann im 4. Quartal für PS5, PS4, Xbox Series X/S, Xbox One und PC. Trotz der Übernahme von Activision durch Microsoft bleibt das Franchise vorerst Multiplattform.

Als mögliche Settings geistern momentan Kolumbien und Singapur durchs Netz. Bei der Story soll es um einen weltweiten Kampf gegen Drogenkartelle gehen. Activision spricht vom ambitioniertesten CoD aller Zeiten.

Glaubt ihr, Activision kann SBMM in Call of Duty: Modern Warfare 2 für alle erträglich machen?

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