Neben der Konsole an sich dürfte auch der beiligende PlayStation-Controller sehr interessant sein. Sony hat diesen über die Jahrzehnte hinweg bis zum DualSense verbessert und nahezu perfektioniert. Es gibt aber dennoch ein paar Anknüpfungspunkte, die bei einem 'DualSense 2' verbessert werden könnten.
Ein neues Gamepad mit hydraulischen Sticks?
Sony hat bereits vor geraumer Zeit ein Patent angemeldet, das hydraulische Analog-Sticks beschreibt. Darüber ließe sich der Stick feinfühlig in die Tiefe drücken, wodurch eine neue Spielebene erschlossen wird.
Es könnte aber auch bei einer Überarbeitung des DualSense bleiben
Der DualSense-Controller der PS5 ist mit seinem haptischen Feedback und den adaptiven Triggern ein neuartiger Ansatz, der schlicht verfeinert oder verbessert werden könnte. Zum Beispiel bei der mauen Akkuleistung, die auf Dauer auch noch rapide nachlässt.
Neuere Batterie-Technik?
Um die Spieldauer der Controller zu verlängern, könnte anstelle von Lithium-Ionen-Akkus die zukünftige Lithium-Schwefel-Technologie zum Einsatz kommen. Die erreicht je nach Qualität der Batteriezellen und Form des Akkus eine zwischen 1,5- bis 4-mal so hohe Energiedichte.
Da Lithium-Schwefel-Batterien aber in der Automobilindustrie sehr gefragt und teurer in der Herstellung sind, dürfte es aber bei kostengünstigen Lithium-Ionen-Akkus bleiben.
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PS5-Controller: Sony kündigt limitierten DualSense im The Last of Us-Design an
Kommt eine alte Dreamcast-Technik zurück?
Viele PS5-Fans würden sich wohl über Analog-Sticks mit sogenannten Hall-Effekt-Sensoren freuen, wie sie auch schon bei der altehrwürdigen Sega Dreamcast zum Einsatz kamen. Mehr über Hall-Effekt-Technik und auch den "Nachfolger" TMR erfahrt ihr hier:
Beide Techniken nutzen magnetische Bauteile und verhindern somit Reibung an mechanischen Bauteilen, weshalb die entsprechenden Sticks sehr langsam verschleißen und ein Drift so gut wie ausgeschlossen ist.
Für eine lange Zeit gab es gute Argumente gegen die magnetischen Sensoren, etwa eine geringere Präzision im Lieferzustand oder einen höheren Energieverbrauch. Mit der Zeit sind die Technologien aber immer weiter gereift – jetzt nehmen sie es in jeder Hinsicht locker mit klassischen Potentiometern auf.