Fazit: Call of Duty: Black Ops 4 im Test - Multiplayer-Dreierpack Deluxe

Fazit der Redaktion

Mirco Kämpfer
@Khezuhl

Ich habe nicht jedes Call of Duty im Multiplayer gezockt, die Story-Kampagne habe ich aber immer durchgespielt und fünf bis sechs Stunden meinen Spaß gehabt. Daher war ich extrem überrascht, als Activision bekannt gab, diesmal auf den Singleplayer zu verzichten. Schließlich fehlt damit etwas, was die Serie immer auszeichnete.

Aber wisst ihr was? Alles halb so schlimm, denn ich habe so viel Spaß im Multiplayer und vor allem in Blackout, dass ich gar keine Kampagne mehr brauche. Vor allem der Battle Royale-Modus hat mich überzeugt. Treyarch bedient sich am etablierten Konzept, würzt es aber mit seiner eigenen Note. Die Perks, Waffen und Gebiete der Black Ops-Serie, dazu Fahrzeuge, die flotte Steuerung, das tolle Gunplay - ich ziehe den Hut vor den Entwicklern, beim ersten Versuch direkt so ein rundum gelungenes Paket abzuliefern.

Wenn ich nach zwei, drei langen Runden Blackout keine Lust mehr habe, hüpfe ich in die schnelle, packende Action des klassischen Multiplayer-Modus, der mir dank der zehn Spezialisten hervorragend gefällt. Und dann gibt's ja noch den enorm umfangreichen Zombie-Maps, der für sich allein dutzende Spielstunden bietet.

Eigentlich stellt Black Ops 4 alle Fans zufrieden, außer eben Solisten, die CoD nur wegen der Kampagne kaufen. Dafür hat das Spiel dieses Jahr mit Blackout ein extrem starkes Argument, sich den Shooter zumindest einmal anzusehen. Probiert es aus, überzeugt euch selbst davon. Ich werde die nächsten Wochen jedenfalls so schnell nicht mehr von Black Ops 4 loskommen.

Dennis Michel
@RecaBlog

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Call of Duty ist für mich in diesem Jahr Blackout. Zwar bieten gewiss auch die "normalen" Multiplayer-Modi gewohnt solide Shooter-Action, doch hat mich bereits die Beta nicht wirklich davon überzeugen können, hier viel Zeit zu investieren.

Auf die Frage nach dem besten Battle Royale-Spiel hätte ich aufgrund des "realen" Settings stets Brendan "PlayerUnknown" Greenes PUBG gewählt - bis zum Release von Blackout. Treyarchs Versuch in neuen Gefilden ist all das, was ich mir in diesem Sub-Genre immer gewünscht habe. Ein hervorragendes Gunplay, bis auf wenige kleine Bugs Technik vom Feinsten und ein flüssiges Vaulting-System. Lediglich die Belohnungen und die freischaltbaren Skins könnten sich von Epics Free2Play-Spiel Fortnite noch eine Scheibe abschneiden. Was nicht ist, kann aber gewiss noch kommen.

Ach, eine Sache noch: Ich habe die Singleplayer-Kampagnen der CoD-Reihe stets sehr gerne gespielt, und nein, die Spezialisten-Tutorials und der mit Bots spielbare Zombie-Modus sind kein Ersatz. Mir ist bewusst, dass die drei bis vier einsamen Stunden offline kein großer Geldbringer sind. Im Sinne der Fans wäre es dennoch zu wünschen, in zukünftigen Teilen erneut für kurze Zeit einen spielbaren Actionfilm erleben zu dürfen.

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