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Fazit: Fanatec Gran Turismo DD Pro-Lenkrad im Test: Pole Position dank Direct Drive

Fazit der Redaktion

Denis Brown
@Denis_Brown_

Mit dem Gran Turismo DD Pro schlägt Fanatec eine Brücke zwischen Anspruch und Erschwinglichkeit, die bislang beispiellos ist. 599 Euro plus Extrakosten für Lenkradaufsatz und Pedale sind zwar eine Menge Geld, die Einsteiger nicht unbedingt aufbringen sollten, wenn sie sich nicht sicher sind, ob sie überhaupt Gefallen an einem Lenkrad finden. Aber für alle, die bei Gran Turismo, Assetto Corsa Competizione und weiteren Sim-Rennspielen tiefer in die Materie eintauchen wollen, liefert Fanatec meiner Meinung nach das perfekte Werkzeug für Bestzeiten.

Kraftvoll, reaktionsschnell, modular und dank zwei speicherbaren Profilen auch flexibel in all seinen Einstellungen – dagegen sieht die gesamte Konkurrenz im Konsolensektor alt aus. Qualität hat ihren Preis, der in diesem Fall mehr als gerechtfertigt ist.

Zwei Hinweise möchte ich aber dringend mitgeben. Erstens: das Gran Turismo gebrandete Lenkrad, das im Bundle mitgeliefert wird, ist weder das Schönste, noch das Wertigste, daher ist der Preisvorteil des Bundles nicht so groß, wie es den Anschein macht. Zweitens: Kauft die Version mit dem Boost Kit, damit ihr auf acht Newtonmeter Drehmoment kommt. Fünf Newtonmeter sind okay für den Anfang, erzeugen aber auf lange Sicht Begehrlichkeiten. Notfalls lässt sich das Boost Kit nachrüsten.

Für Konsolenspieler mit Interesse an dieser überlegenen Technik gibt es keine Alternative. Fanatec ist bisher der einzige Direct Drive-Lieferant, der PlayStation und Xbox unterstützt. Aber auch PC-Gamer können mit dem Kauf des Gran Turismo DD Pro liebäugeln - oder alternativ mit dem baugleichen, aber günstigeren CSL DD, das nicht PlayStation-kompatibel ist. Wenn man bedenkt, dass andere Direct Drive-Manufakturen wie Simucube oder Simagic für ihre Wheel-Bases vierstellige Summen verlangen (allerdings auch mehr Drehmoment und noblere Accessoires liefern), wirkt Fanatecs Design wie eine Offenbarung.

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