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Seite 5: Die 17 besten Headsets für PS4 & Xbox One - Kaufratgeber 2019

Leitfaden zum Headsetkauf: Worauf ihr achten solltet

In unserem Leitfaden erklären wir euch kurz und knapp, worauf ihr beim Kauf eures Headsets und bei dessen Anschluss an eure Konsole achten solltet.

1. Kabel oder Wireless?

Vor und Nachteile von kabellosen Headsets:

  • + kein störendes Kabel
  • - teurer
  • - schwerer
  • - begrenzte Akkulaufzeit
  • - mögliche Verbindungsstörungen

Stört das Kabel? Beim Kauf eines Headsets stellt sich zunächst die Frage nach dem gewünschten Anschluss. Grundsätzlich stören Kabel bei Konsolen-Headsets kaum, denn da ihr das Headset direkt am Controller anschließen könnt, hängt es nicht quer durchs ganze Wohnzimmer. Bei Wireless Headsets wird der Sender/Empfänger direkt per USB an die Konsole angeschlossen, ein Kabel braucht es nicht.

Reichweite: Dass bei vielen Konsolenheadsets die Kabel recht kurz sind, fällt für die Benutzung an der Konsole durch den Anschluss am Controller nicht ins Gewicht. Wenn ihr das Headset auch anderswo, beispielsweise am PC, nutzen möchtet, könnt ihr die Verlängerungskabel benutzen, die den meisten Headsets beiliegen. DieReichweite von kabellosen Headsets ist größer, dafür müssen sie sich aber mit der Konsole und nicht nur mit dem Controller verbinden.

Gewicht: Wireless Headsets sind teils spürbar schwerer als kabelgebundene Geräte, da Akku und Sendetechnik integriert sind. Das kann bei längerem Tragen zu einem unangenehmen Druckgefühl führen. Bei entsprechend guter Polsterung kann man diesen Nachteil jedoch hinnehmen.

Akkulaufzeit: Kabellosen Headsets geht außerdem je nach Modell meist nach 5 bis 15 Stunden der Saft aus und sie müssen geladen werden. Benutzbar bleiben sie dabei größtenteils, dann aber mit angestecktem Ladekabel. Manche Modelle bieten austauschbare Akkus.

Zuverlässigkeit der Verbindung: Dazu kommt noch, dass es bei den kabellosen Headsets zu Verbindungsstörungen und verspäteter Tonwiedergabe kommen kann, was bei kabelgebundenen Modellen nicht der Fall ist.

Fazit: Wenn euch das bisschen Kabel von eurem Kopf bis zum Controller nicht wirklich stört, gibt es kaum einen Grund, zu einem Wireless Headset zu greifen. Bestenfalls zahlt ihr bei kabellose Versionen nämlich deutlich mehr für die gleiche Qualität, schlimmstenfalls handelt ihr euch noch eine Menge Nachteile mit ein.

2. Stereo oder Surround?

Stereo-Headsets:

Die allermeisten Headsets sind Stereo-Headsets. Das heißt, sie sind mit jeweils einem Lautsprecher (im Fachjargon "Treiber" genannt) pro Ohrhörer beziehungsweise Seite ausgestattet. Hier gilt in der Regel: Je größer der Treiber, desto besser der Klang.

Allerdings klingen Spiele und Filme nicht räumlich, da es keine Differenzierung zwischen Klängen von vorne oder hinten respektive oben oder unten geben kann. Nur ob ein Geräusch von rechts oder links kommt, lässt sich einfach akustisch darstellen.

Ältere Surround-Headsets:

Vor einigen Jahren kamen 5.1- oder sogar 7.1-Headsets mit mehreren Treibern pro Ohrhörer auf den Markt. Diese sollten den Klang in 360 Grad (zumindest horizontal) um die eigenen Spielfigur ortbar machen, was oft auch relativ authentisch gelang.

Allerdings war die Klangqualität bei Musik, Filmen oder Spielen, die keinen Surround-Sound boten, im Vergleich zu Stereo-Headsets deutlich schlechter. Außerdem waren die Headsets in der Regel noch dazu viel schwerer (und teurer) als ihre Stereo-Pendants, sodass sich heute kaum noch solche Surround-Headsets finden.

Mit USB-Soundkarten wie der Creative Sound BlasterX G1 lässt sich die PS4 mit einer der gängigen Surround-Simulationen nachrüsten, allerdings muss das Headset-Kabel dann bis zur Konsole statt nur zum Controller.Mit USB-Soundkarten wie der Creative Sound BlasterX G1 lässt sich die PS4 mit einer der gängigen Surround-Simulationen nachrüsten, allerdings muss das Headset-Kabel dann bis zur Konsole statt nur zum Controller.

Heutige Surround-Simulationen:

Nichtsdestotrotz gibt es heute häufig Surround-Sound auf Headsets oder Kopfhörern, auch bei Konsolen. Der Raumklang wird mittels Algorithmen simuliert, man spricht daher auch von virtuellem Raumklang.

Surround-Simulationen gibt es mittlerweile von Dolby, THX, Creative, Microsoft, Razer und noch einigen mehr. Besonders Dolby, THX und Creative überzeugen mit ihren Ergebnissen durchaus: Der Klang wirkt räumlich und Gegner lassen sich oft akustisch relativ genau im Raum positionieren.

Um eine Surround-Simulation auf der Konsole nutzen zu können, ist allerdings entweder ein per USB angeschlossenes Headset nötig, das sein eigenes Raumklang-Verfahren mitbringt, oder aber das entsprechende Spiel besitzt eine eingebaute Raumklangsimulation. Letztere funktioniert auch auf einem analog per Kabel am Controller angeschlossenen Headsets, ist aber relativ selten.

3. Headset anschließen

Kabelgebundene Headsets:

Die hier vorgestellten Headsets lassen sich problemlos per 3,5-mm-Klinkenstecker an der Konsole respektive dem Controller anschließen und passen daher auch ans Smartphone oder Tablet. Zudem liegt fast allen eine Verlängerung mit der Aufteilung auf zwei Mal 3,5-mm-Klinke bei, sodass sie auch an gängige PCs passen.

Umgekehrt gibt es für wenige Euro auch Adapter von 2 x 3,5 mm Klinke auf 1 x 3,5 mm Klinke, falls ihr einen klassischen Kopfhörer und ein separates Mikrofon an die PS 4 anschließen wollt, um die Kombination für Voice Chats in Mulitplayer-Partien zu nutzen.

Adapter für den Anschluss eines Headsets oder einer Kombination aus Kopfhörer und separatem Mikrofon an den Controller gibt es für wenige Euro, hier der Sennheiser PCV05. Für unsere empfohlenen Headsets ist das aber nicht nötig.Adapter für den Anschluss eines Headsets oder einer Kombination aus Kopfhörer und separatem Mikrofon an den Controller gibt es für wenige Euro, hier der Sennheiser PCV05. Für unsere empfohlenen Headsets ist das aber nicht nötig.

Tipp: Einen für die Übertragung von Ton und Mikrofon geeigneten 3,5-mm-Stecker erkennt ihr an den drei Kerben/Ringen. Die nur für die Übertragung von entweder Spiele-Sound oder Mikrofon-Aufnahme (wie beim PC) gedachten Stecker haben nur zwei Kerben/Ringe.

Kabellose Headsets:

Bei Wireless Headsets wird der Empfänger in der Regel per USB direkt an die Konsole angesteckt. Controller und Konsole verbinden sich automatisch, sobald ihr alles angeschaltet habt. Sollte dies nicht funktionieren, müsst ihr das Gerät eventuell in den Einstellungen eurer Konsole suchen und aktivieren oder durch längeres Drücken des Einschaltknopfes einen Suchlauf starten.

Anschluss per Bluetooth:

Bei der PS4 ist der Anschluss per Bluetooth recht einfach: Schaltet Konsole und Headset ein, geht dann in den Einstellungen eurer PS4 auf den Menüpunkt "Geräte" und anschließend auf "Bluetooth Geräte". Wird euer Headset nun angezeigt, müsst ihr es einfach auswählen. Wird es nicht angezeigt, könnt ihr einen Suchlauf starten, indem ihr den Einschaltknopf lange gedrückt haltet.

Wird euer Headset nun noch immer nicht angezeigt, ist es vermutlich nicht mit der PS4 kompatibel. Das ist bei vielen Bluetooth-Kopfhörern der Fall, weshalb ihr euch vor dem Kauf genau informieren solltet.

Die XBox One verfügt über kein eingebautes Bluetooth-Modul, eine direkte Verbindung mit der Konsole ist deshalb nicht möglich. Man kann Bluetooth-Headsets dennoch mit der Xbox One verwenden, indem man beispielsweise einen Bluetooth-Adapter über 3,5-mm-Stecker an den Controller anschließt. Im Allgemeinen sind Xbox-Spieler aber besser damit beraten, ein Headset ohne Bluetooth zu verwenden.

* Die hier vorgestellten Headsets sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis hat das keine Auswirkung.

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