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Inhaltsverzeichnis

Seite 4: Die 150 besten Nintendo-Spiele aller Zeiten im großen GamePro-Ranking

120 - Mario Tennis

  • Plattform: N64
  • Release: 2000
  • Entwickler: Camelot Software Planning

Tobias Veltin: Wusstet ihr, dass Waluigi seinen allerersten Auftritt in Mario Tennis hatte? Aber nicht nur deshalb ist das N64-Spiel aus dem Jahr 2000 auf dieser Liste, sondern auch, weil es auch heute noch einer der größten Multiplayer-Kracher für Nintendos 64-Bit-Konsole ist. Ich jedenfalls kann mich an viele spannende Doppelpartien mit meinen Freunden erinnern, die einige sogar ans echte Tennis herangeführt haben.

Mario Tennis ist einfach zu erlernen, aber schwer zu meistern. Einsteiger:innen kommen gut mit den Grundschlägen aus, Fortgeschrittene können dann Schüsse aufladen, was dem Spiel eine angenehme Lernkurve beschert. Insgesamt gibt es sieben Schlagvariationen, die ausschließlich mit A- und B-Knöpfen des N64-Controllers ausgeführt werden. Schade: Der RPG-Mode der Game Boy-Color-Umsetzung fehlte in der großen Version.

  • Plattform: NES
  • Release: 1987
  • Entwickler: Nintendo

Hannes Rossow: In einer Zeit, als noch gar nicht klar war, wie Zelda-Spiele eigentlich auszusehen haben, ging Zelda 2: Adventure of Link ganz andere Wege. Viele Fans mögen den zweidimensionalen Sidescroller-Ableger nicht, da gerade die Dungeons schnell unübersichtlich werden konnten - der enorm hohe Schwierigkeitsgrad tut da sein übriges. Für mich war das aber tatsächlich meine erste Zelda-Erfahrung. Exakt so hatten Links Abenteuer in meinem Kopf auszusehen.

Und von wegen "schwarzes Schaf", Zelda 2: Adventure of Link ist viel besser als sein Ruf. Dank verschiedener Angriffshöhen und Spezialangriffen ist das Kampfsystem deutlich komplexer als im Erstling und auch grafisch machen die großen 8-Bit-Sprites ordentlich was her. So detailliert gab es Link, Zelda, Hyrule und Co. zuvor noch nicht. Das beste aber: Mit diesem Spiel habe ich Englisch gelernt, anders wäre ich sonst nie weitergekommen.

118 - The Battle of Olympus

  • Plattform: NES
  • Release: 1991
  • Entwickler: Infinity

Kai Schmidt: Man nehme eine spielerische Mixtur aus The Legend of Zelda 2 und Castlevania 2, mische das Ganze mit griechischer Mythologie, rühre ordentlich um - und heraus kommt ein überraschend fesselndes Action-Adventure, das seinerzeit gerne mal übersehen wurde. Klar, das Spiel um Orpheus, der seine Liebste aus den Klauen des Hades befreien will und dazu diverse Items finden und Bossmonster besiegen muss, ist nichts wirklich Besonderes, aber wer diese Art 8-Bit-Spiel mit pseudo-offener Welt mag, kommt auf seine Kosten.

Ich weiß noch, wie ich The Battle of Olympus zusammen mit meinem Bruder auf gut Glück (Hey, das Cover sieht ja cool aus!) in der Videothek ausgeliehen habe, und wir uns dann ein komplettes Wochenende darin verloren haben. Inklusive Karten zeichnen und ellenlange Passwörter notieren. Zum Beispiel das hier: 90q!Vc NMjK2p8 FeToqL yfEyHFs. Und wer schon mal Passwörter per Controller auf dem NES eingegeben hat, weiß, was das für ein Spaß ist. Jedenfalls erstreckte sich die komplette Lösung des Spiels dann über mehrere Wochenenden. Und wir hatten Spaß dabei! Und zwar mehr als mit Zelda 2.

117 - Axelay

  • Plattform: SNES
  • Release: 1992
  • Entwickler: Konami

Markus Schwerdtel: Anfang der 90er-Jahre war die Trennung klar: Hüpf- und Rollenspiele gibt's auf dem Super Nintendo, aber wer ordentlich wie in der Spielhalle shooten will, der muss zu Segas Mega Drive greifen. Denn angeblich konnte damals nur die Sega-Hardware mit den riesigen Mengen an Gegnern und Kugeln auf dem Bildschirm umgehen, die so ein Spiel nun mal braucht. Das wollten die Entwickler bei Konami nicht recht glauben und programmierten Axelay - das ich mir damals sogar als sündteuren Japan-Import geholt habe. Später machte sich das gleiche Team übrigens als Treasure selbständig und brachte zum Beispiel Gunstar Heroes.

Axelay ist ein technisches Meisterwerk. Mit unserem Raumschiff durchballern wir horizontal und vertikal scrollende Levels. In letzteren kommt der sogar nach dem Spiel benannte Axelay-Effekt zum Einsatz, bei dem ferne Objekte über dem Horizont gestaucht werden und so der Eindruck entsteht, als würde man wirklich über eine gekrümmte Planetenoberfläche düsen. Eine Vielzahl von coolen Waffen und ein fairer Schwierigkeitsgrad machten Axelay damals zum Hit. Wer noch eine Wii U unter dem Fernseher stehen hat, kann sich das Spiel in der Virtual Console auf den Bildschirm holen.

116 - Donkey Kong 64

  • Plattform: N64
  • Release: 1999
  • Entwickler: Rare

Tobias Veltin: Rares letztes großes N64-Jump & Run war so gewaltig, dass die Installation der Hardwarespeicher-Erweiterung Expansion Pak Pflicht war. Ich kann mich noch erinnern, dass mein Donkey Kong 64-Spiel sogar im Bundle mit dem Expansion Pak unter dem Weihnachtsbaum lag. Und was Rare hier abfeuerte, war für mich damals fast schon zuviel des Guten. Acht große Spielwelten, fünf spielbare Mitglieder der DK-Familie mit jeweils einzigartigen Waffen (!) und Fähigkeiten, zahlreiche Sammelgegenstände, optionale Münzen, Medaillen und vieles mehr sorgten dafür, dass ich viele Wochen Spaß mit dem Spiel hatte, bis ich schließlich Obermotz King K. Rool im legendären Boxkampf in die Seile schickte.

Legendär ist allerdings noch etwas anderes. Nämlich der Rap-Introsong des Spiels, den ich beim Schreiben dieser Zeilen auch sofort wieder im Ohr habe. "D.K., Donkey Kong! C'mon Cranky, take it to the fridge!". Der Hammer!

115 - Disney's Aladdin

  • Plattform: SNES, Game Boy Advance
  • Release: 1994
  • Entwickler: Capcom

Annika Bavendiek: Wer die Disneyfilme aus den 90er-Jahren mag und was für Videospiele übrig hat, kam um den Platformer Disney's Aladdin nicht herum. Die Rede ist hier aber nicht von der Sega-Version von Virgin Games, sondern von dem Capcom-Spiel für den SNES. Die wurde damals von Shinji Mikami designed, den wir heute vor allem für seine Arbeit an der Resident Evil-Reihe kennen.

Disney's Aladdin basiert dabei auf dem Disneyfilm von 1992, was sich unter anderem an der Optik und dem Soundtrack erkennen lässt. Aber auch das Gameplay mit seinen gefährlichen Hindernissen, Feinden und den sammelbaren Edelsteinen passten wie die Faust auf's Auge. Das brachte dem SNES-Sidescroller nicht nur sehr gute Wertungen ein, sondern machte auch Disneyfans wie mich sehr glücklich.

114 - Illusion of Time

  • Plattform: SNES
  • Release: 1995
  • Entwickler: Quintet

Hannes Rossow: Als zweiter Teil der oft beschworenen "Soul Blazer"-Reihe, hat Illusion of Time bis auf ein paar lose Motive eigentlich kaum etwas mit dem namensgebenden Vorgänger am Hut. Stattdessen steht das Action-RPG für sich allein und erzählt die Geschichte von Will, der gemeinsam mit seinen Freunden dafür verantwortlich ist, die Welt vor einem Kometen zu retten, der auf die Erde zurast.

Das Besondere an Illusion of Time war das für damalige RPGs noch unübliche, actionreiche Kampfsystem, das Will sogar in zwei Alter Egos verwandeln lässt. Als Freedan wurden wir zum dunklen Ritter und als Shadow zu einer Art Energie-Entität. Der große Fokus auf Rätsel und Puzzle-Einlagen hat Illusion of Time für mich damals zu einer spannenden Zelda-Alternative für das SNES gemacht. Wer A Link to the Past schon durch hatte, wurde mit Illusion of Time auf jeden Fall glücklich.

113 - Super Mario Bros. 2

  • Plattform: NES
  • Release: 1988
  • Entwickler: Nintendo

Hannes Rossow: Ja, eigentlich versteckt sich hinter Super Mario Bros. 2 nur ein Re-Skin des japanischen Spiels Yume Kojo: Doki Doki Panic. Eine Entscheidung, die Nintendo nur deswegen getroffen hat, weil sie das "echte" Super Mario Bros. 2 für zu schwer hielten, als das es im Westen erscheinen könnte. Heutzutage sind die Einflüsse des Kuckucksspiels aber nicht mehr wegzudenken: Ob es nun die Shy Guys sind oder dass Peach und Toad oft spielbar sind, Super Mario Bros. 2 ist zu 100% Super Mario.

Ich habe den kunterbunten, cartoonhaften Stil des Spiels geliebt. Die Aufmachung von Super Mario Bros. 2 hat für mich definitiv die Erwartungshaltung geprägt, wie Super Mario-Spiele auszusehen haben. Da sich zudem jeder Charakter anders gespielt hat, empfand ich Super Mario Bros. 2 auch viel abwechslungsreicher und interessanter als das Super Mario Bros.-Original. Ein unterschätzter Vertreter der Mario-Historie.

112 - F-Zero X

  • Plattform: N64
  • Release: 1998
  • Entwickler: Nintendo

Tobias Veltin: Schneller, umfangreicher und erwachsener als das SNES-Original: Genau so habe ich F-Zero X in Erinnerung. Die Power des N64 kam vor allem dem Streckendesign zugute, denn endlich gab es auch Korkenzieher, Tunnel und Loopings, die ich mir schon für den ersten Teil gewünscht hatte. Und auf denen war auch einiges los, denn satte 30 Fahrer:innen tummelten sich mit ihren Hochgeschwindigkeitsgleitern in den Rennen darauf, aus genauso vielen konnte man auch im Charaktermenü auswählen.

Mein Modus-Favorit "Death Race" zeigt zudem schön, dass X auch in eine etwas düstere Richtung ging. Hier war es das Ziel, alle anderen Vehikel in möglichst kurzer Zeit mit Rammattacken auszuschalten. Die Strecke dafür war zwar relativ langweilig, Spaß hatte ich damals mit dem Modus aber ungemein.

111 - Mario Smash Football

  • Plattform: GameCube
  • Release: 2005
  • Entwickler: Next Level Games

Dennis Michel: Mario Strikers, das hierzulande Mario Smash Football hieß, erschien 2005 in einer Phase, in der ich die alljährlichen Teile der FIFA-Reihe so langsam aber sicher nicht mehr sehen konnte. Seine Gegner mit Vollspeed umkrätschen, Kettenhunde auf die Abwehr loslassen und mit Schildkrötenpanzern um sich feuern, das war exakt die Abwechslung, die ich brauchte.

Abseits und Seitenlinien, Pustekuchen! Hier wurde durch die einzigartigen Spielführer wie Mario mal eben ein feuerspeiender Bowser in den Strafraum gerufen oder ein Superschuss im Captain Tsubasa-Stil auf das gegnerische Tor abgefeuert. Das war nicht nur verdammt spaßig, auch sah das Spiel auf dem GameCube zu seiner Zeit mit all den tollen Animation einfach unglaublich gut aus.

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